Anstehende Termine:

Freitagstreff im Vereinshaus

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:


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Fischschutzvereins  

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Fischschutzvereinsmitglieder säuberten die Ufer

Wichtige Frühjahrsaktion als jährlicher Auftakt der Vereinsarbeit

von Hubert Linden


Angler lieben die Natur und schützen sie, weil sie auch gern ihre Freizeit in ihr verbringen! Das tun sie völlig ohne Ideologie, dafür aber mit zupackender Überzeugung. Und deshalb sind sie sich auch nicht zu schade, sich am achtlos weggeworfenen Müll anderer Leute die Finger schmutzig zu machen. So war es bereits das 33. Jahr in Folge, dass am vergangenen Samstag Mitglieder des Fischschutzvereins Siegburg den Frühjahresputz an den Gewässern vornahmen.

Gleich an drei Standorten und mit drei Gruppen ging es am Samstagmorgen um 8.00 Uhr los. Die Gruppe Siegburg / Sankt Augustin unter Leitung von Marcus Otto traf sich am Vereinshaus in Siegburg und „bearbeitete“ die Siegstrecke von Siegburg-Seligenthal bis zur Mündung des Siegburger Mühlengrabens bei Troisdorf-Friedrich-Wilhemshütte. Der Mühlengraben selbst nahm dabei eine besondere Stellung ein, denn dieser wird besonders im Stadtgebiet immer noch zur illegalen Entsorgung von Einkauswagen, ganzen Fahrrädern, zahllosen Flaschen und jeder Menge Alltagsmüll missbraucht. Aus diesem Grunde hatten hier auch die befreundeten Taucher von der DLRG Sankt Augustin, die schon seit vielen Jahren immer dabei sind, ihren Haupteinsatzort.

Auch die Jugendgruppe unter Jugendwart Martin Schumacher leistete ihren Beitrag mit großer Begeisterung. Die zahlreichen, von ihr betreuten Nistkästen waren, um nicht die Vogelbrut zu stören, bereits vor Wochen gereinigt worden.

Unter Leitung des stellv. Vorsitzenden Achim Zank startete die Gruppe Hennef am Siegufer in Weingartsgase und säuberte bis Lauthausen und mit Schwerpunkt auch am Allner See. Dieser wird als Naherholungssee im Sommer von vielen Badelustigen besucht, die aber auch allerhand Müll zurücklassen.

Da der Fischschutzverein aber auch eine anglerisch besonders reizvolle Siegstrecke im Windecker Ländchen betreut, war die dritte Gruppe dort tätig. Unter der Leitung von Fischereiaufseher Jose´Cambier wurden die Siegufer rund um Herchen von Müll und Unrat befreit.

Mit PKW-Anhängern verbrachten Vereinsmitglieder den gesammelten Abfall zu den bereitstehenden Containern. Der am Altarm Siegburg postierte Behälter fasste 21 Kubikmeter und lief am Ende fast über. Dort empfing stellv. Vorsitzender und Pressesprecher Klaus Weisser auch zahlreiche Pressevertreter, die er über die Sammelaktion umfassend informierte.

Der Verein dankt den Städten Siegburg, Sankt Augustin, Hennef und Windeck, die wie in den Jahren zuvor den Abtransport des Mülls zur endgültigen Entsorgung übernahmen.

Für die rund einhundert Mitglieder des Fischschutzvereins endete am Mittag die wieder einmal erfolgreiche und immer noch notwendige Umweltmaßnahme bei Hämmchen mit Sauerkraut und einem kühlen Getränk im Vereinshaus an der Wahnbachtalstraße in Siegburg.